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Kranarm tödlich verletzt
Ein 29 Jahre alter
Vorarbeiter war auf Baustellen u.a. auch als Kranführer eingeteilt.
Als der Kran nach Beendigung der Bauarbeiten zusammengefahren und abgestellt
werden sollte, sprang ein Kranseil aus einer Rolle. Um die Störung
zu beseitigen, kletterte der Vorarbeiter mit der Kranfernbedienung den
Mast hinauf. Dabei löste er eine Kranbewegung aus und wurde zwischen
Kranmast und Kranarm tödlich eingequetscht.
Der Kran war vor
den Arbeiten nicht abgeschaltet worden.

Beim Hinaufklettern am Kranmast wurde der Verunglückte
tödlich gequetscht.
Absturz von einer am Kran hängenden Last
Ein 43 Jahre alter
Vorarbeiter wollte einen Container von einem LKW mit Hilfe eines Kranes
entladen. Der Container sollte dazu über vier Ketten angeschlagen
werden. Diese mussten mittels Karabinerhaken in Ösen an allen vier
Ecken auf dem Dach des Containers eingehängt werden. Zu dieser Arbeit
begab sich der Verunglückte mit Hilfe einer Anlegeleiter auf das
Dach des Containers. Die tragbare Fernbedienung des Kranes führte
er dabei mit sich.
Nachdem der Verunglückte
die Ketten angeschlagen hatte, löste er – auf dem Dach des
Containers stehend – über die Fernbedienung die Hubbewegung
des Kranes aus. Beim Hebevorgang des Containers riss plötzlich ein
Kettenglied. Dadurch fiel der Container wieder auf den LKW-Sattelaufleger
zurück. Durch den Ruck verlor der Vorarbeiter das Gleichgewicht und
stürzte vom Dach des Containers etwa 4 m in die Tiefe.
Der Verunglückte
war nach dem Anschlagen der Ketten nicht wieder vom Dach herunter gestiegen.
Der Kran hätte für den Abladevorgang ohne Weiteres auch vom
Boden aus bedient werden können.

Kran mit Kettengehänge zum Abladen von Containern
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Teleskopstapler gequetscht
Ein 27
Jahre alter Arbeiter war in einer Lagerhalle damit beauftragt, Kommissionen
von Leimholz zusammen zu stellen. Dies geschieht mit einem flurbedienten
Teleskopstapler (so werden auch Krane bezeichnet, bei denen Gabelzinken
als Tragmittel verwendet werden). Beim Schichtwechsel wurde der Arbeiter
eingeklemmt stehend zwischen Tragmittel und einem Stapel aufgefunden.
Die Fernsteuerung des Kranes hing an seinem Bauch. Der gesamte Gefahrenbereich
war sehr gut einsehbar. Warum sich der Verunglückte dennoch in den
Gefahrbereich begeben hatte, konnte nicht geklärt werden.


Gesamtansicht Teleskopstapler (oben) und Teilansicht des
Lastaufnahmemittels, durch das der Verunglückte zu Tode gequetscht
wurde
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